Segelbericht Bernbacher Cup

Star­ker böi­ger Wind beim Bern­ba­cher Cup 13. — 15. 7. 2012 für die 30er und 40er Schä­ren­kreu­zer im Münch­ner Yachtclub

Der Bern­ba­cher Cup, aus­ge­schrie­ben für zwei Up and Down Wett­fahr­ten und eine Lang­stre­cken Wett­fahrt, war in die­sem Jahr von mitt­le­ren bis star­ken Win­den aus Süd­west geprägt. Am Sams­tag  beschloß der Wett­fahrt­lei­ter, bei Wind­stär­ken zwi­schen 4 und 6 Bft. aus SSW die Lang­stre­cken Wett­fahrt aus­zu­se­geln, da für den nächs­ten Tag leich­te­re Win­de ange­kün­digt waren. Der Kurs für die Lang­stre­cke führ­te von Starn­berg bis Ammer­land, Karpfen­win­kel, Per­cha, zurück zum Nord­bad Tutz­ing und dann ins Ziel vor dem Münch­ner Yacht­club. Kurs­län­ge 24 sm.
Die sie­ben gestar­te­ten 40er Schä­ren­kreu­zer hat­ten mit sehr hef­ti­gen Böen zu kämp­fen. Vor­se­gel­wech­sel und Ein- und Ausref­fen hiel­ten die Mann­schaf­ten beschäf­tigt. Das Segeln unter  Spinna­ker war atem­be­rau­bend. 40 G 56 Hel­mut Fischer mit Andi Her­mann am Ruder über­nahm nach ca. 2 1/2 Stun­den vor Spinna­ker die Füh­rung von 40 G 46 Dr. Ste­fan Frau­en­dor­fer und kam nach 3 Stun­den 26 Minu­ten ins Ziel, gefolgt von 40 G 46, 40 G 55 von Josef Thall­mair, 40 G 33 von Die­ter Boos mit Steu­er­mann Hans Wel­ler, 40 G 8 Dr. Hel­mut Herz und 40 S 17 Micha­el Eisele mit Steu­er­mann Bern­hard Döh­la. 40 G 28 Chris­ti­an Kiß­lin­ger kam nicht ins Ziel.  Die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit des Ers­ten betrug bei die­sem Ren­nen sie­ben Knoten.
Am nächs­ten Tag war das Wet­ter zunächst freund­li­cher. Bei 2 – 4 Wind­stär­ken aus SW wur­de die 1. Up and Down Wett­fahrt auf einer Bahn süd­lich der Rosen­in­sel aus­ge­tra­gen.  Auf der 3. Kreuz­stre­cke brach­te eine hef­ti­ge Böen­wal­ze das Feld in Unord­nung. Die­se Wett­fahrt wur­de nur von vier 40ern been­det. Ers­ter 40 G 28, zwei­ter 40 G 46, drit­ter 40 S 17 und vier­ter 40 G 8.
In der 2. Up and Down Wett­fahrt wur­de bei 4 – 6 Bft aus SW 40 G 56 Ers­ter, Zwei­ter 40 G 46, Drit­ter 40 G 55, Vier­ter 40 G 28, Fünf­ter 40 G 8. 40 S 17 been­de­te die Wett­fahrt nicht, 40 G 33 war nicht gestartet.
40 G 46 Dr. Ste­fan Frau­en­dor­fer, Dr. Ger­da Frau­en­dor­fer, Ger­hard Heu­ber­ger und Mar­tin Bitt­ner, alle DTYC sowie Ste­fan Hof­mann vom NRV haben den Bern­ba­cher Cup mit 6 Punk­ten gewon­nen. Wie bei die­ser Regat­ta schon tra­di­tio­nell, wur­de der Steu­er­mann des Sie­ger­boo­tes mit Bern­ba­cher Nudeln auf­ge­wo­gen. Zwei­ter wur­de 40 G 56 mit 10 Punk­ten, Drit­ter 40 G 28 mit 13 Punk­ten, Vier­ter 40 G 55 mit 14 Punk­ten, Fünf­ter punkt­gleich 40 G 8, Sechs­ter 40 S 17 mit 17 Punk­ten und Sieb­ter 40 G 33 mit 20 Punkten.
Die sehr böi­gen und star­ken Win­de haben den Boo­ten und Mann­schaf­ten Eini­ges abver­langt. Das Segeln bei die­sen hohen Geschwin­dig­kei­ten war jedoch sehr ein­drucks­voll. Die Bil­der der dahin­schie­ßen­den Boo­te haben uns für die Mühe voll entschädigt.
Das Bern­ba­cher Nudel­es­sen am Vor­abend und auch das gemein­sa­me Abend­essen am Sams­tag haben die Ver­an­stal­tung stim­mungs­voll abgerundet.

Ste­fan Frauendorfer

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